Sie sind definitiv die bekannteste und erfolgreichste Metalband der Welt: ?Metallica? ? mit ihrer Dokumentation ?Some kind of Monster? erlauben Sie uns einen schonungslosen Blick hinter die Kulissen. Es geht größtenteils um zwischenmenschliche Beziehungen, ?Gockelhahn?-artige Selbstbeweihräucherung und wie wichtig sich einzelne Bandmitglieder eigentlich nehmen, aber auch Probleme mit Plattenfirmen, Fans oder Ex-Bandmitgliedern werden beleuchtet.
Die Story: James Hetfield (Sänger und Gitarrist) und Lars Ulrich (Schlagzeug) geben sich gegenseitig Dauerfeuer und bringen die Band fast zum Zerbrechen - als James sich dann auch noch wegen Alkohol und Drogenproblemen in eine geschlossene Therapie begiebt, drohen die Arbeiten am neuen Album ?St. Anger? zu scheitern, doch Phil Towle, ein angeheuerter Therapeut, zeigt den Metallern neue Sichtweisen, schlichtet den Streit und versucht zu vermitteln, wird es ihm gelingen?
Im Zeitraum von 2002 ? 2004 begleitet die Kamera die ?Jungs? in fast allen Lebenslagen. Beinahe Voyeuristisch werden Szenen gezeigt, in denen sich die Bandmitglieder anschreien, weinen, verzweifeln, alles hinschmeissen wollen. Ein ergreifender Film, der uns mal wieder zeigt, das Musiker auch nur Menschen sind und häufig viel größere Probleme als angenommen haben. Besonders James macht den Zuschauern klar, dass Alkohol, Frauen und Drogen definitiv nicht als befriedigender Lebensinhalt dienen. Auch "Nicht?Metal?Fans" werden diesen Film mögen: es ist eine schonungslose Dokumentation mit erstaunlichem Tiefgang und erschreckender Darstellung von Beziehungen und Problemen von Superstars. #SL#