
Der Nachschub an Japano-Rollenspielen für die PSP will dieser Tage kaum abreissen. Astonishia Story ist ein weiterer traditionaler Vertreter. Es erwarten einen also zweidimensionale Grafik, rundenbasierte Kämpfe und eine wendungsreiche Story.
Von dieser sollte man allerdings nicht allzuviel erwarten. Es geht um einen Dieb und ein Artefakt, hinter denen mehr steckt, als es zuerst scheint. Zwar hat man es nur mit dem Standard-Fantasy-Repertoire zu tun, nette Szenen zwischen den Charakteren lockern das Geschehen aber immer wieder auf. Schade nur, dass man mit vielen Textfenstern leben muss, einzige Ausnahme stellt das schicke Anime-Intro dar.
Mit seiner Party bewegt man sich im Spielverlauf durch schick gezeichnete Umgebungen. Die Gegner sind dabei meist vorher zu sehen, Kämpfen kann man also normalerweise aus dem Weg gehen. Sollte es doch einmal dazu kommen, wird rundenbasiert gegeneinander angetreten. Das stellt allerdings aufgrund der nicht sonderlich hohen Intelligenz des Computers keine allzu große Herausforderung dar. Gerade der ausbleibende Einsatz von Heiltränken verschafft dem Spieler einen großen Vorteil. Darüber hinaus füllt sich das eigene Inventar derartig schnell mit Gold und Gegenständen, dass man sich selber großzügig mit Tränken eindecken kann.
Das Hochleveln der Charaktere geschieht unspektakulär, da Attribute automatisch erhöht werden. Praktisch ist das gemeinsame Inventar der Partymitglieder, auch an dieser Stelle wird einem Arbeit abgenommen. Das Rollenspiel eignet sich somit auch für Einsteiger.
Aufwändige 3D-Grafiken wird man bei Astonishia Story nicht finden. Hier werden Nostalgiker fündig, welche schöne Zeichnungen und liebevoll eingespielte Musik bevorzugen.