
Neue Ideen braucht das Shooter-Land. Bet on Soldier setzt hier gleich an zwei Stellen an. Zum einen bietet es ein interessantes Szenario, in dem der 1. Weltkrieg nie endete und von gierigen Rüstungskonzernen am Leben erhalten wird. Zum anderen ein Wettsystem, in dem Geld zu einem zentralen Element des Spiels wird.
Und so macht man sich als Nolan Daneworth auf, seine ermordete Frau zu rächen. Vor Spielbeginn heisst es zuerst, eine effektive Ausrüstung zusammenstellen. Die richtige Wahl der Waffen ist vor allem deswegen wichtig, weil sie während des Spieles nicht mehr ausgetauscht werden können. Danach heisst es noch, sich Champions auszusuchen, gegen die man während des Spiels antritt. Dabei handelt es sich um besonders starke Soldaten, bei denen die Kämpfe sogar im Fernsehen übertragen werden. Für das Spiel ist das
allerdings nicht sonderlich wichtig, letzten Endes handelt es sich nur um Endgegner.
Je stärker der Gegner, desto mehr Geld gibt es für ihn. Dieses braucht man, um an Terminals seine Rüstung wieder aufzufrischen und Munition zu kaufen. Auch das Speichern ist nicht umsonst. Glücklicherweise steht aber meistens genug Bares zur Verfügung.
Auch bei den Missionen selbst hat man sich etwas einfallen lassen. Die Umgebungen sind, bis auf die selten langweiligen Innenlevel, atmosphärisch und die Aufträge abwechslungsreich. Gelegentlich darf man sogar in einen Mini-Mech steigen und richtig Saures geben.
Der Multiplayermodus bietet nur wenig Neues. In einer Art Team-Deathmatch warten verschiedene Klassen und gut designte Karten auf einen, die größtenteils aus dem Singleplayer-Teil stammen. Ddie Grafik spielt nicht ganz vorne mit, kann aber vor allem im Bereich der schicken Figuren begeistern.