
Lange mussten die Fans von Call of Duty auf den zweiten Teil warten, doch nun ist er da. Natürlich geht es wieder darum, den Zweiten Weltkrieg zu überleben. Doch wer jetzt an ein aufgepepptes Remake denkt, ist auf dem Irrweg.
Man taucht als das Mitglied einer Gruppe von Soldaten in das Spiel ein, mit denen zusammen man eine Schlacht nach der anderen durchstehen muss. Dabei ist die KI deutlich verbessert worden. Man selbst läuft ein Stück vor und beginnt aus der Deckung den Feind ins Visier zu nehmen, während die Leidensgenossen mit Hilfe des eigenen Feuerschutzes weiter vorstürmen. Sie verlangen nach Deckung, wenn sie nachladen müssen und sagen Bescheid, wenn sie eine Granate werfen.
Auch das HUD hat sich etwas verändert. Nach einer gewissen Zeit werden einige Element ausgeblendet, um dem Spieler eine bessere Sicht zu bieten. Auf eine Gesundheitsanzeige wurde gänzlich verzichtet. Apropos Gesundheit: Es gibt keine Medikits und keine Sanitäter. Wird man verwundet, muss man sich einfach in Deckung begeben und je nach Stärke der Verletzung einige Sekunden warten. Danach kann es mit vollem Einsatz weitergehen. Ob da die Lösung mit den Medikits nicht nachvollziehbarer war?
Die Grafik wurde mit vielen Details angereichert und gibt dem Gesamtbild dadurch mehr Tiefe. Somit sieht Call of Duty 2 um einiges schöner aus als der erste Teil, allerdings nur, wenn man auch eine Grafikkarte der neuesten Generation im Rechner hat.
Der Sound ist wie beim Vorgänger sehr realistisch und sorgt dank der vielschichtigen Abmischung für einen Großteil der spannenden und mitreissenden Atmosphäre.
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