
Die alten Römer gehörten wohl zu den ersten Zivilisationen, die aktiv Städteplanung betrieben. Somit sind sie bis heute ein attraktives Szenario für Städtebausimulationen, zu denen auch CivCity: Rome gehört.
Die Gebäude orientieren sich dementsprechend an dem, was zur Blütezeit des Imperiums errichtet wurde. Da dürfen Aquädukt und Badeanstalt, Arena und Theater oder Nahrungslager und Krankenhaus nicht fehlen. Was man baut, sollte man auch von den Bedürfnissen der Bewohner abhängig machen. Mit einem einfachen Klick findet man heraus, was dem Römer fehlt. Verlangt der Bürger nach Nahrung, setzt man einfach einen Laden in die Nähe. Dabei kann man auch den Weg gehen, zuerst auf ein Haus zu klicken und darüber herauszufinden, wo sich dessen Bewohner gerade herumtreibt.
Natürlich gibt es wesentlich mehr, mit dem sich ein römischer Stadthalter herumplagen muss. Dazu gehört zum einen das Verlegen von Straßen und Wegen. Zum anderen heisst es, Handel zu treiben. Hierfür müssen nicht nur Transportmittel wie Schiffe oder Karawanen bereitstehen, auch die Herstellungswege wollen berücksichtigt werden. Glücklicherweise sind diese recht übersichtlich gehalten, so dass man selten wirklich ins Schwimmen gerät. Die Entwickler haben trotz der vielen Möglichkeiten auf einen machbaren Schwierigkeitsgrad geachtet, was sich auch an den leicht erhältlichen Krediten zeigt.
Etwas knackiger ist der Einsatz von Militär. Gerade wenn einem noch keine Mauern zur Verfügung stehen, fällt es schwer, den Gegner vom Einmarsch in die Stadt abzuhalten. Das liegt aber auch daran, dass die taktischen Möglichkeiten begrenzt sind, der Fokus liegt halt auf dem Städtebau.
In visueller Hinsicht wird einem nicht allzuviel geboten. Die Gebäude sind anständig modelliert und die Straßen halbwegs belebt, schicke Effekte gibt es aber nicht zu bewundern.