
Die Dead Or Alive-Serie bleibt Microsoft treu und so gibt es kurz nach dem Start der Xbox360 den vierten Teil des Prügelhits. Und die Entwickler haben hauptsächlich genau das reingepackt, was man auch erwarten würde: Bessere Grafik, mehr Kämpfer und einen Online-Modus. Doch erst einmal der Reihe nach.
Ganze 16 Kämpfer können durch ihre persönliche Story begleitet werden, die eher albern präsentiert wird und in einem ansehnlichen Renderfilm mündet. Klar: Dead or Alive würde seinem Namen nicht gerecht werden, wenn die Männer nicht durchtrainiert und die Frauen nicht über unnatürliche Maße verfügen würden. Wer sich mehrmals der extrem knackigen Endgegnerin gestellt hat, spielt dabei weitere Level, Charaktere und Kostüme frei.
An Umfang mangelt es daher ganz gewiß nicht. Neben neuen Kämpfern wie der Geisha Kokoro warten mehrere Arenen auf einen, die von einem Japanischen Garten bis zu einer glitzernden Neonstadt reichen. In den Szenerien darf man sich in verschiedenen Spielmodi austoben und spielt gegen die Zeit, im Team oder ums Überleben. Das geht natürlich auch gegeneinander, online- oder offline. Gerade unter Xbox Live wurde ein ziemlicher Aufwand getrieben, findet man sich doch in einer belebten Lobby wieder, in der es sogar Videoleinwände gibt.
Die Kämpfe selbst unterscheiden sich kaum vom Vorgänger. Noch immer wird viel Wert auf Kontern gelegt, welches dieses Mal noch etwas anspruchsvoller ausfällt. Und wer die Kombos richtig beherrscht, kann einem Gegner mit einer langen Kombination die ganze Lebensleiste auslutschen.
Dead or Alive 4 lebt nicht nur von den gewohnt guten Prügeleien, sondern vor allem von der faszinierenden Grafik. Überall ist im Hintergrund etwas los, toll animierte Tiere oder wildgewordene Saurier huschen durch das Bild. Dazu kommen die Figuren, die endgültig wie gezeichnet aussehen und man hat mal ereneut einen Grund, sich ein HDTV-Gerät zuzulegen.