
Das ist doch ein nettes Geburtstagsgeschenk: Zum 10-jährigen Jubiläum vom Klassiker Die Siedler II bringt Ubisoft ein Remake heraus. Dass man sich gerade für diesen Teil der Erfolgsserie entschieden hat, liegt vor allem daran, dass er bis heute von Fans als der beste bezeichnet wird.
Um diesen Status nicht zu gefährden, hat man daher auch mehr an der Grafik als am Spielprinzip geschraubt. Wie schon damals gilt es, ein gut funktionierendes Wirtschaftssystem auf die Beine zu stellen. Dafür müssen zwischen errichteten Gebäuden möglichst effizient Wege erstellt werden. Denn die vom Holzfäller geschlagenen Bäume müssen zur Weiterverarbeitung ins Sägewerk, der Weizen in die Mühle. Also laufen überall die kleinen Siedler auf den Wegen hin und her und transportieren die auf den Weggabelungen abgelegten Waren. Die Anforderungen an die Produktionsketten werden dabei immer komplexer und so ist man ständig dabei, seine Siedlung zu optimieren.
Doch neben dem Produzieren und Verarbeiten sind die knuffigen Siedler auch mit Kämpfen beschäftigt. Spätestens dann, wenn Bergwerke und Wälder erschöpft sind, heisst es, die eigenen Grenzen auszudehnen. Doch auch hier darf man seine Männer nicht direkt steuern. Stattdessen schickt man sie über die Grenze zu einem gegnerischen Gebäude und hofft darauf, dass sie den Kampf gewinnnen. Neu ist, dass man schon vorher mit einem Katapult für Schäden sorgen kann.
Doch was hat sich am Remake noch geändert? Am auffälligsten ist natürlich die Optik. In schickem 3D ziehen die Siedler knuddelig animiert ihre Bahnen und paddeln mit einem Boot über das schick aussehende Wasser. Darüber hinaus darf man sich jetzt auch im Netzwerk bekriegen. Diese Partien dauern aber recht lange und auch die neue Funktion, um die Zeit vorzuspulen, hilft da nur begrenzt.