
Kein Imperium, keine Rebellen, sondern ein Verbrecher mit ganz eigenen Absichten ist es, den man in der Erweiterung zum wohl besten Strategiespiel im Star Wars-Universum spielt. Tyber Zann, der Anführer des Konsortiums, sitzt zu Anfang des Spiels im Gefängnis. Und so lautet die erste Mission gleich, ihn zu befreien.
Das stellt auch kein größeres Problem dar, verfügt er doch ebenso wie sein Leibwächter über die Fähigkeit, sich zu tarnen. Ausserdem kann er Einheiten bestechen und sie somit für sich kämpfen lassen. Mit Schockwellen und einem modifizierten Blaster ist der Ausbruch relativ leicht geschafft.
Schwieriger ist die Eroberung der näheren Planeten, ist die Flotte zu Anfang doch sehr schwächlich. Also greift Tyber darauf zurück, was er am besten kann - das Korrumpieren. Ein sogennanter Verderber kann einen Planeten auf acht verschiedene Weisen unterwandern, wobei es einige davon erfordern, bestimmte Missionen zu lösen. Hat man es dann geschafft, den Planeten zu korrumpieren, erhält man Geld, kann Truppen kaufen oder sich Informationen verschaffen.
Irgendwann ist es dann auch soweit und man kann endlich direkt zum Angriff übergehen. Die Armee des Konsortiums ist ein buntgemischtes Sammelsurium von Einheiten. Jäger, Zerstörer und Fregatten in der Luft, Sturmsöldner, Panzer und sogar Rancors am Boden. Doch auch die Gegner haben Verstärkung bekommen. Die Rebellen greifen mit B-Wings an und werden von Yoda und Luke Skywalker unterstützt. Das Imperium hingegen schüchtert einen mit der Eclipse ein, ein Schlachtschiff, welches noch mächtiger als die Executor ist.
Technisch hat sich nicht viel getan. Das Spielgeschehen wirkt etwas flüssiger und übersichtlicher und bietet ansonsten immer noch imposante Raumschlachten. Die Sprachausgabe ist sehr gelungen und erzeugt zusammen mit Musik und Soundeffekten ordentlich Stimmung.