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Spiel: Fahrenheit - Screenshots und Bilder, Test und Bericht sowie Rezension und News - by Crazy Media

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Fahrenheit - Ein Spiel wie ein Film - wird das Versprechen hier eingehalten?
spiel/fahrenheit - Ein Spiel wie ein Film - wird das Versprechen hier eingehalten?

Screenshots - Fahrenheit - Ein Spiel wie ein Film

Screenshots (8)


Schwierigkeitsgrad

Normal

Multiplayer

Nein

Spiellänge

ca. 10 Stunden

Altersfreigabe

USK 16

Herausgeber

Atari

Unser Fazit: Fahrenheit ist tatsächlich ein Spiel wie ein Film. Für einige mag es aufgrund der Steuerung zu wenig Einflussmöglichkeiten geben, doch jeder, der sich von der Atmosphäre eines Spiels gefangenlassen nehmen möchte, muss Fahrenheit spielen. zu Fahrenheit

fazit:


Fahrenheit:
Fahrenheit ist tatsächlich ein Spiel wie ein Film. Für einige mag es aufgrund der Steuerung zu wenig Einflussmöglichkeiten geben, doch jeder, der sich von der Atmosphäre eines Spiels gefangenlassen nehmen möchte, muss Fahrenheit spielen.

Fahrenheit

Fahrenheit gehört zu den Spielen, welche ewig in der Entwicklung waren und nie so richtig herauskommen wollten. Wer das fertige Spiel nun in den Händen hält, ahnt schnell, warum. Es ist ein Experiment, ein Kunstwerk und zu alledem ein hervorragendes Spiel.

Doch wer bei diesen Begriffen daran denkt, es mit einem unspielbaren Endresultat zu tun zu haben, der muss umdenken. Denn das Experiment ist gelungen und setzt schon bei der Steuerung an. Aktionen des Charakters werden intuitiv umgesetzt. Um die Schranktür rechts von einem zu öffnen, bewegt man den Charakter dorthin und bewegt den Stick nach rechts. Ausserdem gibt es Sequenzen, die die Anspannung der Figuren direkt auf den Spieler übertragen sollen. Also heisst es, bestimmte Muster auf dem Bildschirm unter Druck nachzuvollziehen.

Und aufgrund der extrem spannenden Story kommt es öfter dazu, dass die Figuren unter Stress stehen. Lucas Kane bringt eines Tages während einer verschneiten Nacht einen völlig Unbekannten auf der Toilette eines Restaurants um. Warum weiss er selber und auch der Spieler lange Zeit nicht. Man wechselt in den folgenden Stunden öfters zwischen ihm und den Ermittlern der Polizei hin und her. Dabei heisst es ständig, Entscheidungen zu fällen, die den Verlauf der Story beeinflussen. Wenn Lucas Kane eine Leiche nicht fortschafft, lässt das gleich andere Schlüsse bei der Ermittlung zu. Ein nicht geschlossenes Fenster kann dafür sorgen, dass Lucas nachts Albträume bekommt und nicht mitkriegt, wenn seine Ex-Freundin an der Tür klingelt.

Neben den glaubhaften Charakteren ist es vor allem das Stilmittel des geteilten Bildschirms, welches einen immer wieder den Atem stocken lässt. So sieht man den ermittelnden Polizisten durch die Wohnung gehen, während man sich als Lucas hinter einem Vorhang versteckt. An dieser Stelle wird dann auch ein Manko des Spiels deutlich: Bei Aktionen unter Zeitdruck weiß man oft nicht auf Anhieb, was zu tun ist und kann sie daher erst im zweiten Anlauf überstehen.

Grafisch spielt Fahrenheit zwar nicht die allererste Geige, aber es wird trotzdem jede Menge Stimmung erzeugt. Der allgegenwärtige Schnee, die detaillierten Charaktere und als Sahnehäubchen die Musik vom Twin Peaks-Komponisten Angelo Badalamenti schaffen eine Atmosphäre, die so dicht ist, dass man Fahrenheit vor dem Finale kaum unterbrechen möchte.


: Fahrenheit