
Zwar stellt Full Spectrum Warrior: Ten Hammers offiziell eine Erweiterung dar, es ist aber alleine lauffähig, wird zum vollen Preis angeboten und bietet dafür aber auch diverse Neuerungen. Dazu gehört allerdings nicht das Szenario. Man kämpft sich durch staubige Ortschaften in einem real nicht vorhandenen arabischen Land.
Dabei legt man allerdings nur selten selbst Hand an eine Waffe. Stattdessen wird einem das Kommando über zwei Teams übergeben, denen man mit dem Controller einfache Anweisungen geben kann, die dann überwiegend intelligent umgesetzt werden. Man nimmt also eines seiner Teams, befiehlt es an eine Ecke, setzt den Feind unter Sperrfeuer und schickt das zweite Team in seinen Rücken. Darüber hinaus kann man auch Granaten schmeissen, wobei gerade Rauchgranaten einen taktischen Vorteil bieten.
Dies ist auch eine der Gelegenheiten, bei der man selbst den Gegner anvisieren darf. Ausserdem betätigt man noch einen Raketenwerfer und darf sich als Scharfschütze versuchen. Letzteres ist eine der Neuerungen der Erweiterung. Darüber hinaus darf man seine Teams jetzt noch einmal unterteilen. Als besondere Unterstützung steht einem ausserdem gelegentlich ein Panzer oder gar ein Kampfhubschrauber zur Verfügung. Dabei ist aber zu beachten, dass Friendly Fire jederzeit eine Gefahr darstellt.
Auch Gebäude dürfen an ausgewählten Stellen betreten werden. Entweder, um die Gegner von erhöhter Position unter Beschuss zu nehmen oder um einen Raum kurzerhand von Terroristen zu räumen. Wieder mit an Bord ist der besonders spaßige Koop-Modus, bei dem jeder Spieler Kontrolle über eines der Teams hat und das gemeinsame Taktieren besonders spannend ist.
Auf der Xbox zeigt sich das neue Full Spectrum Warrior von seiner besten Seite. Weitläufige Städte mit vielen Details sorgen für Atmosphäre, auf dem PC wirken Texturen und Effekte aber etwas veraltet.