
Der Hitman ist tot. Natürlich würde das an dieser Stelle nicht verraten werden, wenn man es nicht eh schon zu Anfang des Spieles erfahren würde. Doch wie konnte es dazu kommen? Das bringt ein Reporter ans Licht und führt einen durch die dreizehn Missionen des Spiels, die wie gewohnt enorm umfangreich ausfallen.
Auch wenn sich die Aufträge weiterhin nur um die Attentate drehen, wurde die Komplexität noch einmal deutlich angehoben. Denn die Wege, die zum Ziel führen, sind mannigfaltig wie nie zuvor. Es empfiehlt sich daher, die Level vorher genau auszukundschaften. Kein ganz leichtes Unterfangen, erstrecken sich Gebäude ganz gerne mal über mehrere Stockwerke. Einige Bereiche sind natürlich nicht zugänglich und die Wachen achten sehr genau darauf, ob man sich nicht an einem der Schlösser zu schaffen macht.
Wichtig ist also die genaue Beobachtung. Wer geht zu welchem Zeitpunkt wohin? Wo befinden sich wichtige Gegenstände? Als was könnte man sich verkleiden? Glücklicherweise gibt einem das Spiel auf der Übersichtskarte und im Briefing diverse Hinweise, so dass man beim Ausknobeln des perfekten Attentats nicht vollkommen auf sich alleine gestellt ist.
Wie sieht ein solches Attentat aus? Einfache Antwort: Wie ein Unfall. Statt wild um sich zu ballern, könnte man stattdessen einen Kronleuchter manipulieren oder eine falsche gegen eine echte Waffe austauschen. Nur so kann man die gesamte Belohnung einstreichen und muss sie nicht für Säuberungsaktionen ausgeben. Das Geld kann man dann in neue Ausrüstung investieren.
Neben der verbesserten Intelligenz der Wachen gibt es auch im technischen Bereich Fortschritte zu vermelden. Gerade die Ausleuchtung der Umgebungen ist gelungen, so dass man während des gelegentlich auftretenden Leerlaufs wenigstens etwas zu gucken hat.