
Über 40 Jahre nach seinem Kinodebüt hat es der zweite offizielle Bond-Film, Liebesgrüße aus Moskau, auch auf die PSP geschafft. Dabei hat man sich größtenteils an die Filmvorlage gehalten und sich nur bei den Umgebungen ein paar Freiheiten gegönnt. Der bekannteste Agent der Welt ist auf der Suche nach einer russischen Verschlüsselungsmaschine und wird dabei nach Istanbul gerufen. Schnell findet er heraus, dass er gegen die Organisation Octopus antreten muss.
Für Bond gar kein Problem. Er verfügt über mehrere Waffen, mit denen er sogar individuelle Zielpunkte seiner Gegner anvisieren kann. So kann man auch mal auf den Granatengürtel schiessen und sich somit auf einen Streich einer größeren Gruppe Söldner entledigen. Für solche gelungenen Aktionen winken Skillpunkte, mit deren Hilfe man sein Equipment verbessern kann.
Doch es wird längst nicht immer nur geballert. Gelegentlich bietet es sich eher an, durch die Level zu schleichen und die Gegner mit einem einfachem Knopfdruck von hinten zu erdrosseln. Soviel Zeit hat man aber nicht immer, da die sich in ihren Zielen unterscheidenden Missionen auch mal unter Zeitdruck erledigt werden müssen.
Um den Spieler zusätzlich zu unterstützen, hat Q ihm diverse Utensilien mitgegeben. Da wäre der Mini-Kopter, mit dem man die Level im Voraus erkunden kann oder die Laser-Uhr, die beim Öffnen von Schlössern hilft.
Die PSP-Fassung hat gegenüber den Heimkonsolen-Fassungen mit mehreren Problem zu kämpfen. Zum einen wurde die Levelzahl deutlich reduziert. Zum anderen geht die Kamera auf dem Handheld nicht allzu leicht von der Hand. Die Grafik spielt auf oberem PSP-Niveau mit, weswegen es aber gelegentlich zu kleineren Ruckeleien kommt.