
Moto GP - Ultimate Racing Technology 3 sollte nicht mit seinem Namensvetter von der Playstation 2 verwechselt, schlägt es diesen doch deutlich in Umfang und spielerischem Anspruch.
Bevor man sich in eines der Rennen aus immerhin vier Klassen wagt, sollte man daher erstmal die Handhabung seines Bikes lernen. Die Steuerung ist sehr authentisch gehalten, die Balance zu halten entscheidend. Dazu gibt es eine Unterscheidung zwischen Vorder- und Hinterradbremse, was bei richtigem Einsatz im Zusammenspiel mit dem Gas nette Tricks wie Powerslides ermöglicht. Doch keine Sorge, im niedrigsten Schwierigkeitsgrad haben auch Anfänger Erfolgserlebnisse, zumal einen während des Fahrens auch Richtungspfeile unterstützen.
Bevor es richtig losgeht, darf man jede Menge Einstellungen vornehmen. Gerade das Aussehen von Bike und Fahrer darf vielfältig eingestellt werden, so ist es auch gar kein Problem, seinen eigenen Namen auf das Motorrad zu drucken. Außerdem darf man für seine Fahrer in den Bereichen Kurvenlage, Beschleunigung, Bremsen und Höchstgeschwindigkeit Punkte vergeben und kann so Schwerpunkte setzen.
Die Klassen unterteilen sich in Grand Prix und Extrem. Während man in ersteren über original Rennkurse rast, darf man in den Extrem-Rennen auch mal über Autobahnen oder in Städten cruisen. Die Aufteilung ist dabei immer gleich, neben dem eigentlichen Rennen gibt es noch die Übung und das Qualifying. Wer erfolgreich war, schaltet damit jede Menge Boni frei, darunter neue Strecken, Fahrer, Videos oder natürlich Strecken.
Die technische Seite glänzt vor allem mit einem tollen Geschwindigkeitsgefühl und schicken Animationen, die besonders gut bei Stürzen zur Geltung kommen. Der Sound beschränkt sich auf das übliche Motorengedröhne und unauffällige Hintergrundmelodien.