
Auch wenn es deutlich länger gedauert hat, bis das neueste Need for Speed auch auf der PS3 seine Runden dreht, hat sich an dem Spiel praktisch nichts geändert.
Die Karriere ähnelt den Vorgängern. Man fährt auf Rundkursen, bestreitet Drift-Events, Checkpoint- und Radarfallen-Rennen. Mit Nitro sorgt man für zusätzlichen Schub, mit dem Speedbreaker für halsbrecherische Zeitlupen-Aktionen. Das Tuning ist weiterhin sehr umfangreich, wobei man jetzt sogar das Aussehen jedes Auto-Teils über Schieberegler variieren kann. Dank der einfachen Steuerung macht es aber wenig Unterschied, was für Wagen man fährt oder wie man diese aufgebohrt hat.
Die Stadt ist in Sektionen aufgeteilt. Mit der eigenen Gang versucht man, einen nach dem anderen zu erobern. Interessant wird es, wenn man ein Rennen gewonnen hat. Dann kann es passieren, dass einer der Besiegten sich bei einem bewirbt. So stellt man sich seine Crew zusammen, von der man jeweils ein Mitglied zu den Rennen mitnehmen kann. Dort werden sie als Schlepper, Scouts oder Blocker eingesetzt. Sie können Gegner aufhalten, Abkürzungen aufspüren oder einem beim Beschleunigen helfen.
Neu sind die Canyon-Duelle. Fährt man gegen einen Boss, geht es raus in die Berge, die aufgrund der engen Kurse eine besondere Herausforderung darstellen. Dabei wird das Rennen in zwei Phasen unterteilt. Zuerst verfolgt man den Gegner und versucht, ihm durch dichtes Auffahren Punkte abzujagen, danach ist er dran.
Da Carbon nur im Dunkeln stattfindet, wirkt die Grafik nicht so beeindruckend wie das letztjährige Most Wanted, die PS3 kann nur mit geringfügigen Verbesserungen punkten. Das alles weiterhin sehr durchgestylt ist und auch der Soundtrack hervorragend passt, ist natürlich selbstredend.