
Der Vorgänger war ein absoluter Überraschungserfolg, was nicht zuletzt an dem coolen und runden Spielprinzip lag. Für Need for Speed Underground 2 (oder kurz NFSU2) hat man sich gehörig ins Zeug gelegt und das Spiel gehörig erweitert.
Prominent fällt hier vor allem ins Auge, dass man jetzt frei in Bayview herumfahren kann. Trifft man auf einen duellwilligen Fahrer, kann man ihn zu einem kleinen Rennen herausfordern. Im Outrun geht es darum, 300 Meter zwischen sich und den Kontrahenten zu bringen, was schwerer ist, als es zuerst klingt. Die weiteren Modi sind Street X und Underground Racing League. In Ersterem fährt man auf sehr engen und kleinen Kursen, die einem kaum Fehler verzeihen. In Letzterem geht es auf abgesperrte Rundkurse, in denen ebenfalls perfekte Fahrzeugbeherrschung zählt. Natürlich sind auch die anderen Spielmodi wie Drift, Sprint oder Drag enthalten.
In der Stadt findet man auch immer wieder Shops, denn ein zentrales Element von NFSU2 ist das Aufmotzen der eigenen Karre. Sei es eine Untergrundbeleuchtung, eine neue Lackierung oder ein dicker Auspuff, schon nach einigen Rennen hat man sich einen individuellen Wagen zusammengestellt. Inzwischen kann man seinen Wagen aber nicht nur optisch verbessern. Wer tunen will, hat dazu jetzt auch Gelegenheit. Dabei hat man sogar daran gedacht, dass die Einstellungen für jeden Rennmodus einzeln gespeichert werden.
Der Solo-Modus ist dank einer rudimentären Story und vielen freispielbaren Extras lange motivierend. Trotzdem kann man sich natürlich auch online beweisen. Bis zu sechs Spieler können gegeneinander antreten.
Grafisch hat man den Neon-Look des Vorgängers etwas zurückgeschraubt, der ja auch tatsächlich etwas übertrieben war. Dafür sehen die Fahrzeuge jetzt besser als zuvor aus. Die neuen Wiederholungen und Musikstücke sorgen darüber hinaus schnell für das NFSU-Feeling.