
R-Type. Alleine dieser Name löst Ehrfurcht bei jedem Fan von richtig zünftigen Ballerorgien aus. Kein Wunder, ist es doch eine der wenigen Serien, die eigentlich niemals ein schlechtes Spiel hervorgebracht hat. Und soviel sei verraten: Auch der neueste und leider wohl letzte Teil stellt da keine Ausnahme dar.
Grundsätzlich ist alles beim Alten geblieben. Das eigene Schiff tritt zum finalen Showdown gegen das böse Bydo-Empire an, welches sich den Weg zur Erde freigekämpft hat. Wie immer darf man sich vor Spielantritt ein Schiff aussuchen, welches über individuelle Waffensysteme verfügt. Doch die Entwickler haben sich diesmal selbst übertroffen, indem sie mal eben 100 Schiffe in das Spiel eingebaut haben. Zu Anfang hat man allerdings nur drei zur Auswahl, wobei weitere recht schnell im Spielverlauf freigeschaltet werden. Die Raumschiffe unterscheiden sich teilweise sehr stark, nicht nur in Aussehen sondern vor allem in den Waffensystem. Neben dem altbekannten Powerschuss gibt es dann auch Bomben, die einen sphärischen Blitz von sich geben oder einen lenkbaren Laser, der sogar etwas an den Klassiker Turrican erinnert.
Das eigentliche Spiel kann allerdings in Sachen Umfang nicht ganz mithalten. Die sieben grossen Level können zumindest auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad in ein paar Stunden durchgespielt werden. Wer allerdings eine Herausforderung sucht, der wird hier auch fündig, denn spätestens auf der mittleren Einstellung präsentiert sich R-Type Final als knallharter Shooter.
Trotz des traditionellen Spielprinzips hat man es technisch mit einem absoluten Next-Generation-Titel zu tun. Hintergründe drehen sich und das Scrolling geht auch bei einem beeindruckenden Effektfeuerwerk nie in die Knie. Dazu kommen die gewohnt abgedrehten Endgegner, die ja schon immer das Markenzeichen der Serie waren. Selbst musikalisch wird einem einiges geboten, denn die epischen Melodien sorgen für ordentlich Atmosphäre.