
Wenn Technologie auf Magie trifft, dann handelt es sich dabei um keine wirklich neue Idee, aber immer noch eine willkommene Abwechslung zu den bekannten Fantasy-Welten. Auch der Anfang unterscheidet sich von anderen Spielen. Man startet gleich als Meistermagier, der dann aber von einem Dämon beherrscht wird. Um ihn zu befreien, schlüpft man in die Haut seines besten Schülers.
Danach darf man sich auch gleich wieder ins Getümmel stürzen, denn bis auf das Aussehen des frischgebackenen Helden gibt es nichts weiter festzulegen. Dafür darf man seinen Charakters während des Levelaufstiegs in jede Richtung entwickeln, die einem einfällt. Ein schusswaffenbegabter Werwolf? Kein Problem, man entwickelt seine Fähigkeiten anhand von drei Talentbäumen.
Doch egal wie gut man ist, die Gegner halten mit. Ihre Stärke wird der eigenen angepasst und dadurch bleibt Silverfall eine Herausforderung, der man sich nicht alleine stellen sollte. Glücklicherweise gibt es Begleiter, die man anheuern kann und die einen autonom unterstützen.
Das ist auch bitter nötig, denn in den hektischen Kämpfen ist man zumeist selbst beschäftigt, den Überblick zu bewahren und sich seiner Haut zu erwehren. Sollte man dann doch mal das Zeitliche segnen, heisst es, aus der nächsten Stadt zum Platz des Ablebens zu reisen, da dort die getragene Ausrüstung liegt. Da man hierbei mit einer schlechteren Waffen und Rüstung auskommen muss, wird das Spiel nicht unbedingt leichter.
Auch wenn das Gameplay von Silverfall wenige Überraschungen zu bieten hat, erlebt man visuell dafür einige Aha-Momente. Die interessante Comic-Grafik überzeugt mit einfallsreichen Gegnern und lebendigen Städten.