
Splinter Cell Essentials ist nicht Sam Fishers erster Ausflug auf ein Handheld-System. Doch erst auf der PSP schafft er es, halbwegs an die Abenteuer auf den großen Heimkonsolen anzuschliessen.
Interessant ist vor allem, für welchen Weg sich die Entwickler bei der Hintergrundgeschichte entschlossen haben. Essentials knüpft an Double Agent an, welches in ein paar Monaten erscheinen wird. Nicht nur, dass man dadurch bereits ein paar Einblicke in die Fortsetzung der Serie erhält, darüber hinaus bestreitet man auch Missionen aus Sam Fishers Vergangenheit. Eine durchaus interessante Idee, als Fan hätte man sich aber auch mal ein paar neue Aufträge gewünscht.
Dafür darf man sich darüber freuen, dass man jetzt auch unterwegs auf das volle Repertoire von Sams Fähigkeiten zurückgreifen darf. Dazu gehören die Sichtmodi, die Ausrüstung sowie alle Bewegungen, die der gelenkige Agent vollführen kann, um Wachen möglichst lautlos auszuschalten. Denn weiterhin gilt es, sich unbemerkt durch die Level zu schleichen und keine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
Sollte es doch einmal dazu kommen, wird man mit einem Manko konfrontiert, welches mit der Steuerung auf der PSP zu tun hat. Bevor man anfangen kann, auf den Gegner zuzurennen, muss man erst stoppen, ansonsten schleicht Sam auch bei durchgedrücktem Analogstick einfach weiter. Dass man die Kamera, wie aus anderen Spielen gewohnt, nicht per Analogstick kontrollieren kann, fällt da weniger ins Gewicht.
Die Missionen sind abwechslungsreich gestaltet. Sie führen einen durch einen Dschungel oder auf ein Schiff. Dabei wird einem deutlich vor Augen geführt, dass die PSP die momentan leistungsfähigste tragbare Konsole ist. Lichteffekte und Architektur erreichen beinahe das Niveau der großen Playstation, nur die Zwischensequenzen sind deutlich unspektakulärer.