
Superman hat sich nicht nur auf der Leinwand viele Jahre lang rar gemacht. Auch Spiele mit dem Prototyp der Superhelden waren auf den Systemen lange Zeit Mangelware und wenn dann von höchst zweifelhafter Qualität.
Doch dafür meldet er sich jetzt mit einem Paukenschlag zurück. Auf der Xbox 360 spielt man zwar nicht den Film nach, darf dafür aber gegen ein wesentlich größeres Arsenal an Superschurken antreten als nur Lex Luthor. Während man also über Metropolis schwebt, achtet man darauf, wo in der Stadt gerade ein Unheil seinen Lauf nimmt. Dabei kann man tatsächlich sehr beeindruckend die gesamte Stadt überblicken und mit Überschallgeschwindigkeit zur Mission fliegen. Dort warten dann randalierende Roboter, ein herabstürzender Meteor oder ein zu löschendes Feuer auf einen. Mit verschiedenen Kombos, Hitze- oder Kälteblick und dem Superatem wird man der Situation Herr.
Da Superman unverwundbar ist, gibt es dabei ein anderes Kriterium, nach dem sich der Sieg der Mission richtet. Nur wer es schafft, die Gegner so schnell zu besiegen, dass sie nicht allzuviel Schaden in der Stadt anrichten, ist erfolgreich. Trotz Zeitdrucks bringt es gerade zu Anfang viel Spaß, Autos umherzuschmeissen, Roboter durch die Gegend zu werfen und die eigenen Fähigkeiten auszuprobieren. Schade nur, dass sich die Aufträge schnell wiederholen und nur die sehr imposanten Bossgegner gegen Bizarro oder Metallo für Abwechslung sorgen. Darüber hinaus gibt es wenigstens noch kleine Extramissionen, in denen man unter anderem Katzen suchen oder Rennen fliegen muss.
Neben der gigantischen Sichtweite überzeugt Superman Returns technisch auch sonst. Effekte der neuesten Generation und extrem viel Leben auf den Straßen überzeugen einen von der Power der Xbox 360.